Es war Samstag der 23.11.2002. Ich lag auf der weißen Couch in der Wohnung auf der Mariahilfer Straße, wo ich bei einer Herzdame gerne willkommen und mit meinem Herzen zu Hause war und freute mich, dass endlich auch ich mich zu den glücklichen Besitzern einer Digitalkamera zählen durfte. Möglich machte es Freund und Studienkollege Stefan Siegel (for the moment being hard workind Investmentbanker and King of London). An dieser Stelle @ Stefan: „Dude, thanx 4 being a friend and that you have been in Singapore! You and Sony P5 DigiCam made this mad movie possible!“ Soviel zum Thema Equipment und zu den Produktions-möglichkeiten. Die Motivations-ausgangslage war Gott sei Dank eine andere. Also, ich lag auf der weißen Couch und hatte damals als Student Freizeit im Überangebot. Shoppen gehörte und gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Mir ist es nicht recht, wenn mich dieses Phänomen beflügelt. Ich gebe lieber den anderen, vorwiegend weiblichen Wesen, die mit verschiedenen physikalischen Eigen-schaften – vom jungfräulichen Metall bis hin zum gewöhnlichen Erz vorkommen – den Vorrang. Genau dieses Naturschauspiel konnte ich aus dem Fenster der Wohnung, die straßenseitig war, beobachten. Meine Augen sahen wie die agierende kollektive Masse gesteuert von der Scheinstimmung des Weihnachtens und vom Konsumtrieb die ganze Länge und Breite der Straße füllte und die Geschäfte belagerte. Für diese Konsuminszenierung des ersten langen Einkaufssamstags vor Weihnachten wurde wie jedes Jahr die bekannteste Shoppingmeile Wiens für Auto- und Radfahrer gesperrt. Ausgestattet mit der Sony P5 und einigen 100 MB Memory Sticks machte ich mich auf den Weg um die Ausläufe dieser Konsumlawine und das chemische und physische Verhalten der Schmähkristalle - überwiegend in femininer Form, wo das Farbspektrum von blond bis schwarz in allen Schattierungen reicht, zu analysieren. Zusätzlich wurde der Status Quo der Auslagen entlang der Piste unter die Lupe genommen und eine Momentaufnahme durchgeführt.
Was dann dabei heraus kam?
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> / > m7m moviemento
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Um seiner Namensänderung von ATV auf ATV+ mit dem schwarzen Hund als Freund des Menschen auf dem Senderlogo gerecht zu werden und seinen neuerlichen Durchstarte-versuch erfolgreicher umzusetzen, beauftragten die Verantwortlichen des Senders einige heimische Produzenten mit der Pilotierung einer österreichischen Comedy-Sendung mit Laiendarstellern. Die Sparte „Comedy“ sollte neben zahlreichen und bis zum Exzess produzierten Doku-Soaps als Zugpferd und Quotenbringer innerhalb des Programmrahmens plaziert werden. Als verantwortlicher ATV Redakteur fungierte damals Sergej Ilic. Sergej - stolz nicht zur ORF Minderheiten-redaktion zu gehören - ambitioniert und motiviert durch den neuen Versuch ATV+ mehr Zuseher zu bescheren, stellte er rasch ein Team mit Laiendarstellern auf. Die Vor-gaben waren eine Comedy-Sendung ohne Script, aber dafür mit viel Humor, Anspruch, Spontaneität und Improvisationskunst zu pilotieren. Die Laien waren Bahador Girakhoo, Phänomen des Chaos, Markus Höcher, Opfer des Hungergefühls und des Nichtsportler-Seins, Mehmet Kurt, der als Türke zu gerne den Frauen zuliebe zum Adriano aus Milano mutierte und Momo Khani, der Falke mit scharfen Augen und mit abrupten sensomotorischen Re- und Aktionen. Kamera und Regie wurden von Leopold Glanner besetzt, der gleichzeitig als Produzent fungierte. Für Ton und Equipment war Rainer Boerner verantwortlich.
Was dabei heraus kam?
…es sollte bei einem Piloten bleiben.
Nevertheless: „Guys, it was a funky, groovy and crazy time with you all!”
@ Insider und alle Beteiligten: Wenn ich an die Momente in der Mittagspause, wo wir im Heuhaufen rastend lagen und an die unzähligen Versuche, wo wir diese eine Szene in den Kasten zu bringen versuchten, denke, dann lache ich heute noch!
:-)
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Nach dem Motto „Laissez faire“ haben die Rolle des Kritikers für diese Sendung zahlreiche heimische, kompetente und nicht gecastete Journalisten der verschiedenen Tageszeitungen in ihren Rubriken übernommen. Man bediene sich bitte zu diesem Thema dem Presseteil dieser Homepage. Danke an alle Be-teiligten und Verantwortlichen – es war bis jetzt die schrägste und lustigste Zeit meines Lebens. Life was so groovy and unkürrekt. Godziiiiilllllllaaaaaaa was my personal favorite.
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„25 - das Magazin“ wurde im Herbst 2002 als ein eigenproduziertes Jugendmagazin in das ORF-Programm implementiert. Ziel war es, dieses damals neue Format als eine Plattform für alle jungen, jugendaffinen und konsumfreudigen Gesellschaftsgruppen auszurichten. Der Themenmix mit Berichten aus den Bereichen Society, Events, Trends, Schicksal, Chronik, Human Touch mit speziellem österreichischem Zungenschlag sollte die Einzigartigkeit des Magazins ausmachen und die Zielgruppe der 15-35 jährigen Zuseher des ORF bedienen.
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